Komplexität beherrschen – Ein Laborumzug als Exempel für erfolgreiche Projektsteuerung
Vor kurzem durften wir mit Conwick einen ganz besonderen Standortwechsel begleiten: Einen Laborumzug. Warum hier unser langjähriges Know-how als Projektsteuerer gefragt war und worauf es bei so einer Aufgabe genau ankommt, erläutern wir gerne in diesem Beitrag.
Kein gewöhnlicher Standortwechsel
Ein Labor ist ein spezieller wissenschaftlicher Arbeitsraum, bei dem hochsensible, technische Geräte zum Einsatz kommen. Sie sollen in der Regel täglich präzise Ergebnisse liefern. Ausfallzeiten sind dabei nicht vorgesehen. Genau deshalb stellt ein Laborumzug alle Beteiligten vor besondere Herausforderungen.
Ein solcher Umzug gelingt nur, wenn die Abläufe von Anfang bis Ende durchdacht sind. Er setzt also nicht nur Fachwissen, sondern klare Strukturen, Koordination und eine Instanz voraus, die steuernd Verantwortung übernimmt.
Denn jede beteiligte Person muss bei so einem Projekt wissen:
- Was ist meine genaue Aufgabe?
- Wann beginnt sie?
- Wem übergebe ich die Aufgabe?
- Welche Voraussetzungen müssen zum gegebenen Zeitpunkt bestehen?
Kompletter Laborumzug innerhalb von sieben Tagen
Vor kurzem haben wir genau so ein Umzugsprojekt erfolgreich begleitet. Ein bestehendes Labor sollte in einem Ärztehaus innerhalb von nur sieben Tagen vom zweiten ins dritte Obergeschoss verlegt werden.

Laborumzug innerhalb weniger Tage: Das funktioniert nur mit einem klaren Plan und einer zentralen Steuerungsinstanz.
Der Zeitrahmen war eng. Doch nach exakt einer Woche war der Laborbetrieb wieder einsatzbereit. Die Basis dafür bildete ein detaillierter und realitätsnaher Ablaufplan, der sämtliche Schnittstellen, Gewerke und Aufgabenpakete präzise taktete. Bevor die Labortechnik überhaupt bewegt wurde, wurde der neue Standort intensiv vorbereitet:
- Rückbau der bisherigen Nutzung
- Errichtung neuer Trockenbaukonstruktionen
- Anpassung der Elektro- und IT Infrastruktur
- Integration von Sanitär- und Lüftungstechnik
Parallel dazu lief der Rückbau am ursprünglichen Standort. Erst als beide Bereiche technisch bereit waren, startete der operative Umzug: demontieren, transportieren, montieren, anschließen, prüfen. Bereits nach vier Tagen konnten erste Mitarbeitende Teilbereiche wieder beziehen – ein wichtiger Schritt für einen nahtlosen Übergang.
Bis zu 20 Fachkräfte arbeiteten an einzelnen Tagen parallel auf engstem Raum. Insgesamt flossen rund 1.100 Arbeitsstunden in dieses Projekt. Was nach Tempo klingt, war in Wahrheit vor allem eines: strukturierte Präzisionsarbeit.
Conwick als verbindende Instanz im gesamten Prozess
Und unsere Rolle? Wir übernahmen Verantwortung als Bauherrenvertretung – von der Planungsphase über die Projektsteuerung bis zur Bauleitung. Das heißt: Wir koordinierten die Gewerke, checkten die Abläufe, minimierten Risiken und sorgten dafür, dass der Bauherr jederzeit handlungsfähig blieb.
So konnten vor Ort Entscheidungen sofort getroffen und Konflikte unmittelbar geklärt werden, bevor sie den Zeitplan gefährdeten. Ein zusätzlicher Schlüssel zum Erfolg war die frühzeitige Einbindung eines Haustechnikers, der das Gebäude in all seinen technischen Besonderheiten kannte.
Was bei diesem Laborumzug deutlich wurde, war, wie effizient ein komplexes Projekt umgesetzt werden kann, wenn Planung und Steuerung ineinandergreifen. Genau diesen Mehrwert bringt eine unabhängige Bauherrenvertretung wie Conwick, die den Überblick behält und Verantwortung übernimmt. Sie entlastet, strukturiert und sorgt dafür, dass Projekte selbst unter enormem Zeitdruck sicher ins Ziel gelangen.
Für den Bauherren bedeutet dies vor allem eines: Sicherheit.
Na ja, und weniger Stress. Nicht umsonst nennen wir uns die Agentur für stressfreies Bauen (und für stressfreie Laborumzüge) … :-)
Bilder: Conwick GmbH


